Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen von Daniel Schenk, handelnd unter QLYX Media, Goethestr. 10, 15831 Blankenfelde-Mahlow („Anbieter“) für die Software Sendalo. Stand: 19.10.2026.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung von Sendalo. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen („Kunde“). Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen; ein Widerrufsrecht für Verbraucher besteht daher nicht. Der Kunde bestätigt bei der Registrierung, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln. Der Anbieter kann einen Nachweis verlangen (z. B. USt-IdNr. oder Gewerbenachweis).
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt. Die Nutzungsrichtlinie und der Vertrag zur Auftragsverarbeitung sind Bestandteil dieses Vertrags.
§ 2 Leistungen
(1) Sendalo ist eine webbasierte Software zur Planung, Veröffentlichung und Auswertung von Social-Media-Inhalten mit Inbox, Chats (WhatsApp, Website-Chat, Direktnachrichten, E-Mail-Postfächer), KI-Telefon, Kundenportal, Terminbuchung, Werbeanzeigen-Steuerung und KI-Funktionen. Der Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif bzw. den gebuchten Modulen und der Leistungsbeschreibung auf sendalo.de zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Als „bald“ gekennzeichnete Funktionen sind nicht geschuldet.
(2) Der Anbieter stellt die Software über das Internet bereit. Eine Überlassung des Quellcodes erfolgt nicht. Der Anbieter darf die Software weiterentwickeln und ändern, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und die vereinbarten Kernfunktionen erhalten bleiben. Wesentliche Einschränkungen gebuchter Funktionen kündigt er mindestens vier Wochen vorher in Textform an; der Kunde kann den betroffenen Tarif bzw. das Modul dann zum Zeitpunkt der Änderung kündigen. § 6 Abs. 1 bleibt unberührt.
§ 3 Vertragsschluss, Gratis-Tarif, Module und Test
(1) Mit dem Absenden der Registrierung gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde seine E-Mail-Adresse über den zugesandten Link bestätigt und das Konto damit freigeschaltet wird; es startet im kostenlosen Gratis-Tarif. Verträge über kostenpflichtige Pakete, Module und Credit-Pakete kommen mit Abschluss des Bezahlvorgangs in der Anwendung zustande. Vertragssprache ist Deutsch. Die jeweils geltenden AGB sind unter sendalo.de abrufbar und können gespeichert und ausgedruckt werden.
(2) Der Gratis-Tarif ist kostenlos und auf den in der Leistungsbeschreibung genannten Umfang beschränkt (derzeit eine Marke, zwei Kanäle, ein Nutzer, fünf Beiträge im Monat, eine Terminart, Auswertungen über sieben Tage, keine KI-Funktionen). Ein Anspruch auf unveränderte Fortführung des Gratis-Tarifs besteht nicht; Änderungen kündigt der Anbieter mindestens vier Wochen vorher an.
(3) Zum Gratis-Tarif können einzelne kostenpflichtige Module gebucht werden. Module werden je Kunde bzw. Marke abgerechnet, die das Modul nutzt (KI-Telefon je Rufnummer); ändert sich diese Anzahl, passt der Anbieter die Menge im Abo an und verrechnet anteilig. Module können jederzeit in der Anwendung abbestellt werden; sie enden dann sofort, nicht genutzte Zeit wird anteilig verrechnet. Alternativ kann ein Paket (Tarif) gebucht werden, das die Module ersetzt.
(4) Jedes Paket kann einmal je Kunde sieben Tage kostenlos getestet werden. Dafür hinterlegt der Kunde eine Zahlungsart; während des Tests wird nichts berechnet. Kündigt der Kunde nicht bis zum Ende des Tests, geht der Test automatisch in ein kostenpflichtiges Abo des gewählten Pakets zum angezeigten Preis und Abrechnungsintervall (monatlich oder jährlich) über. Der Anbieter erinnert drei Tage vor Testende per E-Mail. Die Kündigung im Test ist jederzeit mit einem Klick in der Anwendung möglich und wirkt sofort; das Konto wechselt dann in den Gratis-Tarif, die Daten bleiben erhalten. Endet ein kostenpflichtiges Abo, wechselt das Konto ebenfalls in den Gratis-Tarif. Ein erneuter Test mit weiteren Konten oder mit einer bereits für einen Test genutzten Zahlungsart ist ausgeschlossen; wird eine solche Zahlungsart hinterlegt, entfällt der Test und das Paket wird ab Buchung berechnet.
(5) Konten im Gratis-Tarif, in die sich zwölf Monate niemand angemeldet hat, löscht der Anbieter nach Ankündigung per E-Mail mit einer Frist von 30 Tagen. Registrierungen, deren E-Mail-Adresse nicht innerhalb von sieben Tagen bestätigt wird, werden gelöscht.
(6) Für Konten, die vor dem 18.10.2026 mit einer Testphase angelegt wurden, gilt: Die Testphase dauert fünf Tage; danach ist das Konto nur noch lesbar, bis ein Tarif gebucht wird. Wird kein Tarif gebucht, löscht der Anbieter das Konto frühestens 30 Tage nach Ende der Testphase und frühestens sieben Tage nach einem Hinweis per E-Mail.
§ 3a Speicher
Sendalo dient dem kurzfristigen Austausch von Dateien, nicht der Archivierung. Je Konto stehen insgesamt 5 GB für Dateien im Kundenportal und in der Mediathek zur Verfügung. Dateien im Kundenportal werden nach der vom Kunden eingestellten Frist (Standard 90 Tage) automatisch gelöscht; Verträge, Rechnungen und Unterschriften sind ausgenommen. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, Dateien, die er länger benötigt, bei sich zu sichern.
§ 4 Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 98,5 % im Monatsmittel an. Ausgenommen sind angekündigte Wartungsarbeiten sowie Störungen außerhalb seines Einflussbereichs, insbesondere Ausfälle oder Änderungen der Schnittstellen sozialer Netzwerke und anderer Drittanbieter (z. B. KI-Anbieter, Telefonanbieter) und Störungen im Internet. (2) Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und mit angemessenem Vorlauf angekündigt. (3) Eine bestimmte Verfügbarkeit mit Ausgleich bei Unterschreitung (Service-Level-Vereinbarung) ist nur geschuldet, wenn sie individuell vereinbart ist, etwa im Tarif Enterprise.
§ 4a Mängel
Für Mängel der Software gelten die gesetzlichen Vorschriften mit folgenden Maßgaben: Der Kunde meldet Mängel unverzüglich in Textform mit einer nachvollziehbaren Beschreibung. Der Anbieter beseitigt gemeldete Mängel in angemessener Frist, auch durch Updates oder eine zumutbare Umgehungslösung. Das Recht zur Minderung und zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt. Schadensersatz richtet sich nach § 12.
§ 5 KI-Funktionen und Credits
(1) KI-Funktionen verbrauchen Credits. Jeder kostenpflichtige Tarif und die KI-Module „Social & Automationen“ und „KI-Chat“ enthalten ein monatliches Kontingent; der Gratis-Tarif und das Modul „KI-Telefon“ enthalten keine Credits. Nicht verbrauchte Inklusiv-Credits verfallen am Ende des Kalendermonats. Zusätzlich gekaufte Credits verfallen während der Vertragslaufzeit nicht und werden nach den Inklusiv-Credits verbraucht. Der Verbrauch pro Aktion ergibt sich aus der Preisübersicht in der Anwendung; Erhöhungen des Verbrauchs je Aktion gelten als Preisänderung nach § 8 Abs. 2.
(2) Schaltet der Kunde das automatische Aufladen ein, kauft der Anbieter, sobald weniger als 100 Credits verfügbar sind, ein Paket von 1.000 Credits zum jeweils angezeigten Preis (derzeit 10 € zzgl. USt) und belastet die hinterlegte Zahlungsart, höchstens einmal pro Stunde. Das automatische Aufladen kann jederzeit in der Anwendung ausgeschaltet werden.
(3) Geschuldet ist die Bereitstellung der KI-Funktionen, nicht ein bestimmtes inhaltliches Ergebnis. KI-Ergebnisse werden automatisch erzeugt und können unvollständig, fehlerhaft oder rechtlich unzulässig sein. Vorschläge (z. B. Beitragstexte, Alt-Texte, Antwortentwürfe, Berichte) muss der Kunde vor der Veröffentlichung oder dem Versand prüfen. Für automatische Antworten, die der Kunde einschaltet (Autoantworten, Chat-Assistent, KI-Telefon, Kommentar-Automationen), legt der Kunde Wissen, Grenzen und Übergaberegeln fest, kontrolliert die Antworten regelmäßig und trägt die Verantwortung für deren Inhalt. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass KI-Ergebnisse richtig, rechtmäßig oder für einen bestimmten Zweck geeignet sind.
(4) Sind keine Credits mehr vorhanden, werden nur die KI-Funktionen pausiert. Credits können nicht ausgezahlt oder übertragen werden. Mit Löschung des Kontos erlöschen nicht verbrauchte Credits. Endet der Vertrag durch ordentliche Kündigung des Anbieters oder aus einem Grund, den der Anbieter zu vertreten hat, erstattet er nicht verbrauchte gekaufte Credits anteilig.
(5) Kunden mit eigenem Claude-API-Schlüssel (Tarif Enterprise) verbrauchen keine Credits; die Kosten und die Nutzung richten sich nach ihrem eigenen Vertrag mit Anthropic.
§ 6 Plattformen Dritter und Werbeanzeigen
(1) Sendalo nutzt die Schnittstellen von Meta (Facebook, Instagram, Threads, WhatsApp), TikTok, Google (YouTube, Unternehmensprofil), LinkedIn, Pinterest, Bluesky und X. Deren Verfügbarkeit, Umfang, Freigabe und Bedingungen liegen außerhalb des Einflusses des Anbieters. Ändert oder beschränkt eine Plattform ihre Schnittstelle oder hat sie Sendalo für eine Funktion noch nicht freigegeben, kann sich der Funktionsumfang entsprechend ändern; der Anbieter passt Sendalo in angemessener Zeit an. Welche Funktion auf welcher Plattform verfügbar ist, zeigt die Übersicht auf sendalo.de.
(2) Für die Nutzung der Plattformen gelten deren Bedingungen unmittelbar zwischen Kunde und Plattform. Werbeanzeigen werden ausschließlich über das Werbekonto des Kunden bzw. seines Auftraggebers abgerechnet. Der Anbieter schuldet keine Werbebudgets, erhebt darauf keine Gebühren und haftet nicht für den Erfolg von Kampagnen. Der Kunde gibt für jede Anzeige zutreffend an, wer begünstigt ist und wer zahlt.
(3) Politische Werbung im Sinne der Verordnung (EU) 2024/900 sowie Anzeigen zu Wahlen, Volksabstimmungen und gesellschaftlichen Themen sind über Sendalo nicht zulässig.
§ 7 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist für alle Inhalte verantwortlich, die er oder seine Nutzer über Sendalo erstellen, veröffentlichen, versenden oder bewerben. Er stellt sicher, dass er die nötigen Rechte an Texten, Bildern, Videos und Marken hat und Werbung kennzeichnet.
(2) Der Kunde hält die Nutzungsrichtlinie und die Regeln der Plattformen ein, hält Zugangsdaten geheim und informiert den Anbieter unverzüglich über einen Missbrauch.
(3) Nutzt der Kunde Chat-Assistent, Website-Chat, KI-Telefon, E-Mail-Postfächer, Terminbuchung oder Kundenportal gegenüber Dritten, informiert er diese in eigener Verantwortung über die Datenverarbeitung (insbesondere in seiner Datenschutzerklärung) und holt erforderliche Einwilligungen selbst ein, etwa für werbliche Nachrichten.
(4) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung durch den Kunden beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung, sofern der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat.
§ 8 Preise und Zahlung
(1) Es gelten die Preise zum Zeitpunkt der Buchung zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Abonnements werden monatlich bzw. jährlich im Voraus berechnet, Credit-Pakete beim Kauf. Zusatzpositionen (z. B. weitere Nutzer über dem Kontingent, weitere Kunden in den Tarifen Pro und Agentur, Rufnummern für das KI-Telefon, zum Paket gebuchte Module) fügt der Anbieter dem Abo hinzu, sobald der Kunde sie in der Anwendung einrichtet, und berechnet sie zum angezeigten Preis anteilig. Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt.
(2) Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform an. Bei Jahrestarifen gelten sie frühestens ab der nächsten Verlängerung. Der Kunde kann den betroffenen Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen; darauf weist der Anbieter in der Ankündigung hin.
(3) Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter den Zugang nach erfolgloser Mahnung mit angemessener Frist sperren. Die Zahlungspflicht bleibt bestehen; Daten werden während der Sperre nicht gelöscht.
§ 9 Laufzeit und Kündigung
(1) Monatliche Tarife laufen auf unbestimmte Zeit und können vom Kunden jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats gekündigt werden. (2) Jährliche Tarife laufen zwölf Monate ab Buchung und verlängern sich jeweils um weitere zwölf Monate, wenn der Kunde nicht vor Ablauf kündigt. (3) Der Anbieter kann monatliche kostenpflichtige Tarife und Module mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Abrechnungszeitraums kündigen, jährliche Tarife mit derselben Frist zum Ende der Laufzeit, den Gratis-Tarif mit einer Frist von vier Wochen. (4) Der Kunde kann den Vertrag insgesamt jederzeit durch Löschen seines Kontos beenden; laufende Abos enden damit sofort, bereits bezahlte Entgelte werden nicht erstattet. (5) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. (6) Kündigungen sind in der Anwendung oder in Textform möglich.
§ 10 Daten nach Vertragsende
(1) Endet ein kostenpflichtiges Abo, bleiben die Daten im Gratis-Tarif erhalten. Der Kunde kann seine Daten jederzeit in der Anwendung exportieren. Löscht er sein Konto, löscht der Anbieter die Daten sofort, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen; Datensicherungen werden spätestens nach 30 Tagen überschrieben.
(2) Endet der Vertrag auf andere Weise (z. B. durch Kündigung des Anbieters), kann der Kunde seine Daten bis 30 Tage nach Vertragsende exportieren. Danach löscht der Anbieter sie, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen; Datensicherungen werden spätestens nach weiteren 30 Tagen überschrieben.
§ 11 Datenschutz
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag), den der Kunde mit Abschluss dieses Vertrags vereinbart.
§ 12 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht). Die Haftung ist dann auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Gratis-Tarif haftet der Anbieter, außer in den Fällen des Absatzes 1, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, da er diese Leistung unentgeltlich erbringt.
(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nur in Höhe des Aufwands, der zur Wiederherstellung aus ordnungsgemäßen Datensicherungen nötig gewesen wäre. Die verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB) ist ausgeschlossen.
(5) Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der Mitarbeitenden, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Die Haftung nach Art. 82 DSGVO bleibt unberührt.
§ 13 Nutzungsrechte
Der Kunde erhält für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht übertragbares Recht, Sendalo im Rahmen seines Tarifs zu nutzen. Rechte an Inhalten des Kunden verbleiben beim Kunden; er räumt dem Anbieter nur die Rechte ein, die zur Erbringung der Leistungen nötig sind.
§ 14 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dafür ein sachlicher Grund besteht, etwa eine geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder geänderte Bedingungen der Plattformen, und die Änderung für den Kunden zumutbar ist. Änderungen werden mindestens sechs Wochen vorher in Textform angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten sie als angenommen; auf diese Folge, die Widerspruchsfrist und das Kündigungsrecht wird in der Ankündigung hingewiesen. Bei Widerspruch kann jede Partei zum Inkrafttreten kündigen. Änderungen der Hauptleistungen, der Preise (dafür gilt § 8 Abs. 2) oder sonst des Verhältnisses von Leistung und Gegenleistung sind auf diesem Weg nicht möglich.
§ 15 Partnerprogramm
Das auf sendalo.de angekündigte Partnerprogramm ist noch nicht gestartet. Aus einer Vormerkung entstehen keine Ansprüche, insbesondere nicht auf Provisionen. Für die Teilnahme gelten zum Start gesonderte Bedingungen.
§ 16 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat; der Anbieter kann den Kunden auch an dessen Sitz verklagen. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.