Nutzungsrichtlinie
Diese Richtlinie ist Teil der AGB. Sie gilt für alle Nutzer eines Sendalo-Kontos, auch für Mitarbeitende und Kunden, denen ein Kunde Zugang gibt. Stand: 19.10.2026.
1. Inhalte
Über Sendalo dürfen keine Inhalte gespeichert, veröffentlicht, beworben oder versendet werden, die
- gegen geltendes Recht verstoßen, insbesondere Straf-, Urheber-, Marken-, Persönlichkeits-, Datenschutz-, Wettbewerbs- oder Jugendschutzrecht,
- beleidigend, diskriminierend, gewaltverherrlichend, volksverhetzend oder terroristisch sind oder sexuelle Darstellungen Minderjähriger enthalten,
- Personen täuschen, etwa durch gefälschte oder gekaufte Bewertungen, vorgetäuschte Identitäten oder nicht gekennzeichnete Werbung,
- gegen die Regeln der jeweiligen Plattform verstoßen.
Belohnungen wie das Glücksrad im Kundenportal oder Gewinnspiele dürfen nicht an die Abgabe oder den Inhalt von Bewertungen gekoppelt werden.
2. Werbeanzeigen
- Politische Werbung im Sinne der Verordnung (EU) 2024/900 sowie Anzeigen zu Wahlen, Volksabstimmungen und gesellschaftlich umstrittenen Themen sind in Sendalo nicht zulässig.
- Für jede Anzeige sind Begünstigter und Zahler zutreffend anzugeben.
- Werbebudgets werden ausschließlich über das Werbekonto des jeweiligen Werbetreibenden bei der Plattform abgerechnet.
- Zielgruppen dürfen nicht nach besonders geschützten Merkmalen (z. B. Gesundheit, Religion, sexuelle Orientierung, politische Meinung) eingegrenzt werden.
3. Nachrichten und Werbung an Einzelne
- Werbliche Nachrichten per E-Mail, WhatsApp oder Direktnachricht dürfen nur an Personen gehen, die vorher ausdrücklich eingewilligt haben (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG), soweit nicht eine gesetzliche Ausnahme greift.
- Kommentar-Automationen dürfen nur Inhalte versenden, die zum angekündigten Versprechen passen, und keine Werbung an Personen schicken, die nicht selbst kommentiert haben.
- Auf WhatsApp gelten die Richtlinien von Meta, insbesondere das 24-Stunden-Fenster und freigegebene Vorlagen für spätere Nachrichten.
- Das KI-Telefon nimmt nur eingehende Anrufe an. Ausgehende KI-Anrufe, insbesondere Werbeanrufe, sind über Sendalo nicht zulässig.
4. KI-Funktionen
- KI-Vorschläge (z. B. Beitragstexte, Alt-Texte, Antwortentwürfe, Berichte) sind vor der Veröffentlichung oder dem Versand von einem Menschen zu prüfen.
- Automatische Antworten (Autoantworten, Chat-Assistent, KI-Telefon) dürfen nur mit sorgfältig gepflegtem Wissen und klaren Übergaberegeln eingesetzt und müssen regelmäßig kontrolliert werden. Sie dürfen nicht für die abschließende Bearbeitung von Beschwerden, rechtlichen Anfragen oder Notfällen eingesetzt werden; solche Fälle sind an einen Menschen zu übergeben.
- Die KI darf nicht genutzt werden, um Personen zu täuschen, etwa indem sich ein Chatbot als Mensch ausgibt (Art. 50 Abs. 1 KI-Verordnung). Der Hinweis „KI-Assistent“ im Chat und die KI-Ansage am Telefon dürfen nicht entfernt oder verschleiert werden.
- Wer mit KI erzeugte oder veränderte Bilder, Videos oder Tonaufnahmen veröffentlicht, die echten Personen, Orten oder Ereignissen täuschend ähneln (Deepfakes), kennzeichnet sie als künstlich erzeugt (Art. 50 Abs. 4 KI-Verordnung). Dasselbe gilt für KI-Texte zur Information der Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse, sofern sie nicht von einem Menschen redaktionell geprüft und verantwortet werden.
- Es gelten zusätzlich die Nutzungsrichtlinien unseres KI-Anbieters Anthropic.
5. Technische Nutzung
- Keine automatisierten Massenzugriffe, kein Umgehen von Limits oder Sicherheitsmaßnahmen.
- Kein Spam, kein künstliches Erzeugen von Interaktionen (Fake-Likes, Follower-Kauf, Bot-Netzwerke).
- Zugangsdaten sind geheim zu halten. Jeder Zugang ist einer Person zugeordnet und darf nicht geteilt werden.
6. Hinweise auf rechtswidrige Inhalte
Hinweise auf rechtswidrige Inhalte oder Verstöße gegen diese Richtlinie nehmen wir unter hallo@sendalo.de entgegen (Art. 16 Digital Services Act). Bitte nennen Sie, damit wir den Hinweis prüfen können: eine Begründung, warum der Inhalt rechtswidrig ist, den genauen Fundort (z. B. die Internetadresse), Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse (außer bei Hinweisen auf Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern) und die Erklärung, dass Ihre Angaben nach bestem Wissen richtig und vollständig sind. Wir bestätigen den Eingang, prüfen zeitnah, sorgfältig und objektiv und teilen Ihnen unsere Entscheidung mit.
7. Verstöße
Bei Verstößen können wir einzelne Inhalte oder Funktionen sperren und das Konto nach vorheriger Warnung vorübergehend oder dauerhaft sperren. Bei schweren Verstößen ist eine sofortige Sperre möglich. Über eine Sperre informieren wir den Betroffenen mit Begründung (Art. 17 Digital Services Act); er kann der Entscheidung unter hallo@sendalo.de widersprechen, wir prüfen sie dann erneut. Automatisierte Mittel setzen wir für solche Entscheidungen nicht ein.